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:: RAHMEN DER FORSCHUNGSARBEITEN

Rahmen der Forschungsarbeiten

Einbettung in die Hauptforschungsgebiete des Geographischen Instituts

Forschungsschwerpunkte

 

Einbettung in die Hauptforschungsgebiete des Geographischen Instituts

Der Schwerpunkte der Forschungsaktivitäten ist durch die Hauptforschungsgebiete des Geographischen Institutes der Universität Bern gegeben: " Nachhaltige Nutzung in Gebirgsräumen". Dieses Ziel wird durch spezifische Aufgaben auf verschiedenen Ebenen des Institutes zu erreichen versucht (Fig. 1):


  Figure 1

Figure 1: Beiträge zur Forschung auf drei Ebenen im Rahmen des Schwerpunktprogrammes Gebirgsräume des Geographischen Instituts aus Sicht der Kerngebiete Geomorphologie und Hydrologie

Die Geomorphologie und die Hydrologie bilden die Basis für diese Forschungsarbeit. Zusammen mit der Bodenkunde werden die Prozesse in der Klimawirkungs-Forschung untersucht. Auf der Abteilungsebene wird zusammen mit Klimawirkungsforschung Ökosystemanalyse betrieben. Sie ist auf der Institutsebene Teil des Hauptforschungsgebietes der  Alpen- und Gebirgsforschung.

Die Mitverantwortung für das Institut besteht in der aktiven Rolle den Schwerpunkt "Gebirgsräume" zu definieren:

  • Auf der Ebene des Instituts:

    Mitwirkung bei der Konzipierung und Förderung von integrativen Projekten: Erfahrungen aus dem MAB-Programm in der Schweiz, aus Projekten in Nepal und aus laufenden Projekten in den Alpenländern zur Verbesserung der Beurteilungsmethoden von Naturgefahren zeigen dabei deutlich, dass solche Projekte vor allem dann erfolgreich sind, wenn sie sich an konkreten Sachfragen orientieren und einen konkreten Raumbezug haben.

    Im Zusammenhang mit aktuellen Problemen unseres Lebensraumes sind zahlreiche Fragen zu lösen, die ein integrierendes Konzept und dabei die Verknüpfung mehrerer der im Institutsprogramm formulierten Arbeitsschwerpunkte verlangen, so unter anderen:

    • "Reduktion von Naturrisiken unter verschiedenartigen natürlichen Voraussetzungen und in unterschiedlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeldern"
    • "Handlungsspielräume und Reaktionen des Menschen auf Klima- und Umweltveränderungen"

Diese und weitere Themen sind für verschiedenartige Ökosysteme, für unterschiedliche Regionen und für verschiedene Skalenbereiche von grosser Bedeutung.

  • Auf der Ebene der Abteilung und Forschungsgruppen:

    Erarbeitung eigener Beiträge aus der Optik natürlicher und quasinatürlicher Ökosysteme: Für die raumbezogene Ökosystembetrachtung im Rahmen der Physischen Geographie bilden "Wasser - Boden - Luft" drei fundamentale Aspekte, die nicht nur einzeln zu behandeln, sondern auch miteinander zu verknüpfen sind. Im Rahmen der Klimawirkungs-Forschung befassen sich die Geomorphologie und Hydrologie zusammen mit der Bodenkunde vor allem mit den Aspekten "Boden" und "Wasser". Diese stehen in wichtigen Belangen naturgemäss in enger Abhängigkeit von den Eigenschaften des Untergrundes, der Bodenbedeckung (Vegetation) und den Einflüssen aus der Atmosphäre, so dass immer wieder eine optimale Abstimmung mit den Forschungsaktivitäten sämtlicher in diesen Bereichen tätigen Forschungsgruppen zu suchen ist. In bezug auf das Schwerpunktprogramm des Institutes betreffen die aus den Bereichen Geomorphologie und Hydrologie zu leistenden eigenen Beiträge am direktesten den Arbeitsschwerpunkt "Analyse der Naturgefahren und Naturpotenziale und ihre Konsequenzen für die menschliche Nutzung". Integrative Projekte zu weiteren Arbeitsschwerpunkten sind jedoch ebensosehr auf abgestimmte Beiträge aus der Geomorphologie und Hydrologie angewiesen, wenn sie den Bezug zum Raum und zum Boden nicht verlieren wollen.

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Forschungsschwerpunkte

Hier stehen die in Fig. 2 dargestellten Schwerpunktthemen "Wildbach-Systeme" und "Periglaziale Systeme" und ihr Zusammenhang mit der langfristigen Klimadynamik im Vordergrund. Die nachfolgend vorgestellten Forschungsfelder weisen mehr oder weniger enge Bezüge zu Fragestellungen, Problemen und Anwendungsmöglichkeiten anderer Forschungsgruppen oder Anwendern auf. Es ist daher selbstverständlich, dass die Arbeiten nicht nur innerhalb eigener Projekte, sondern auch im Rahmen anderer Projekte und Programme am Institut oder extern durchgeführt werden.

 


 

Figure 2: Hauptsächliche Forschungsbereiche in Geomorphologie und Hydrologie unter Berücksichtigung einer langfristigen Klimadynamik und verschiedener Betrachtungsmassstäbe

Aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse sowohl in der Forschung als auch in der praktischen Umsetzung sind Fragen im Zusammenhang mit Gebirgs-Ökosystemen in verschiedenen Betrachtungsmassstäben zu bearbeiten. Oft müssen die lokal gewonnenen Erkenntnisse unter möglichst geringem Informationsverlust in regionale und globale Massstäbe übertragen werden. Dabei spielen Typisierungen und Regionalisierungen eine wichtige Rolle. So bedeuten die Erarbeitung von hydrologischen und geomorphologischen Karten im regionalen Massstab oder Untersuchungen zu grossräumigen "Highland-Lowland-Systemen" (wie Himalaja - Golf von Bengalen) auch vom methodischen Standpunkt aus gesehen eine spezielle Herausforderung.

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Weitere Informationen zu diesem Thema
Geographisches Institut der Universität Bern
http://www.geography.unibe.ch/lenya/giub/live/index.html
Universität Bern
http://www.unibe.ch/

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